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06.09.2026 Читать источник
Hikmicro D02: Дешевая тепловизор с видимой камерой упрощает работу, но сокращает время работы от батареи
Новая модель Hikmicro D02 внешне почти не отличается от базовой версии D01, однако оснащается дополнительной камерой для видимого спектра, что значительно облегчает ориентацию при инспекциях. Несмотря на идентичный сенсор с низкой разрешающей способностью и сокращенное время работы аккумулятора, добавление функции наложения изображений и видеозаписи делает устройство более универсальным за умеренную доплату.
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Hikmicro D02 im Test: Günstige Wärmebildkamera mit Echtbild
Die Hikmicro D02 sieht ihrer günstigeren Schwester D01 zum Verwechseln ähnlich. Technisch legt sie nach – und die Sichtkamera macht im Alltag mehr aus als erwartet.
Die D01 ist Hikmicros günstige Wärmebildkamera für Hausbesitzer und Heimwerker. Die D02 sieht auf den ersten Blick aus wie eine Umbenennung: Gehäuse, Display und Bedienung sind nahezu identisch. Doch die wichtigste Neuerung steckt vorn. Neben dem Infrarotsensor sitzt eine zweite Kamera für sichtbares Licht – sie kombiniert Wärme- und Normalbild. Das erleichtert die Orientierung erheblich und macht die D02 trotz schwacher Sensorauflösung zum interessanteren Modell. Einen Haken hat das Upgrade allerdings.
Design
Beim Design hat Hikmicro gegenüber der D01 praktisch nichts verändert. Die D02 setzt auf das kompakte Pistolenformat mit 2,4-Zoll-Display und wenigen Tasten – selbst nebeneinander muss man genauer hinschauen, um beide Modelle auseinanderzuhalten.
Auch Material und Verarbeitung bleiben bekannt. Das Kunststoffgehäuse ist leicht und liegt gut in der Hand, fühlt sich aber nicht hochwertig an. Eine Gummierung fehlt, weshalb die Oberfläche mit feuchten Händen rutschig werden kann. Immerhin schützt IP54 vor Staub und Spritzwasser.
Oben sitzt der USB-C-Anschluss, unten Stativgewinde und Handschlaufen-Aufnahme. Beim Zubehör bleibt Hikmicro sparsam: Ein Etui oder zumindest ein Objektivschutz wäre für den Einsatz im Werkzeugkoffer sinnvoll gewesen.
Der entscheidende Unterschied steckt vorn: Unterhalb des Infrarotsensors sitzt eine zusätzliche Kamera für sichtbares Licht. Sie verändert das Äußere kaum – erweitert die Möglichkeiten aber deutlich.
Hikmicro D02: Bilder
Steuerung & Bedienung
Wer die D01 kennt, findet sich bei der D02 sofort zurecht. Nach dem Einschalten dauert es nur wenige Sekunden bis zum Livebild. Die wenigen Tasten reichen aus, um durch die übersichtlichen Menüs zu navigieren, Farbpaletten zu wählen oder die Messdarstellung anzupassen.
Interessanter als bei der D01 sind die Bildmodi. Neben dem klassischen Wärmebild zeigt die D02 auch das Bild ihrer normalen Kamera – und kombiniert beide. Besonders der Fusion-Modus erweist sich im Alltag als praktisch. Das Wärmebild zeigt zuverlässig, wo eine auffällige Temperatur herrscht, lässt aber wegen der geringen Sensorauflösung nicht immer erkennen, welches Bauteil man betrachtet. Die Konturen des Sichtbildes schaffen hier deutlich mehr Orientierung.
Die bekannten Messfunktionen bleiben erhalten: heißester und kältester Punkt sowie die Temperatur in der Bildmitte. Dazu kommen Szenen für typische Aufgaben wie Wasserschäden, Dämmungsprobleme oder Fußbodenheizung. Die Smart-SuperScene-Funktion markiert solche Auffälligkeiten zusätzlich – kein Ersatz für fachliche Beurteilung, aber ein hilfreicher Hinweis für Einsteiger.
Neu gegenüber unserem D01-Test: Die D02 nimmt auch Videos auf – Auslöser gedrückt halten genügt. Die Aufnahmen landen im internen Speicher und lassen sich per USB-C übertragen.
Einen Rückschritt gibt es beim Akku. Statt elf Stunden wie bei der D01 schafft die D02 nur rund acht. Für längere Inspektionen reicht das, ist aber ein bemerkenswerter Unterschied zwischen zwei fast identischen Geräten.
Kamera & Bildqualität
Beim Wärmebild macht die D02 keinen großen Sprung gegenüber der D01. Auch hier arbeitet ein Infrarotsensor mit nur 96 × 96 Pixeln. Hikmicros Super-IR-Optimierung rechnet das Bild auf 240 × 240 Pixel hoch – dadurch wirkt es wesentlich klarer als etwa beim Eco Lite, das auf diese Optimierung verzichtet.
Im Nah- und Mittelbereich liefert die D02 brauchbare Ergebnisse. Heizungsleitungen, Fußbodenheizkreise, Wärmebrücken an Fenstern oder warme Elektrokomponenten sind problemlos zu erkennen. Die verschiedenen Farbpaletten helfen zusätzlich, Temperaturunterschiede sichtbar zu machen.
Super-IR ersetzt eine höhere native Auflösung allerdings nicht. Kleine Strukturen werden schnell undeutlich, mit zunehmender Entfernung fehlen Details. Wer regelmäßig Fassaden untersucht oder eng benachbarte Bauteile beurteilt, profitiert deutlich von einem Sensor mit höherer Auflösung.
Genau hier macht die D02 gegenüber der D01 einen cleveren Schritt. Die zusätzliche 0,3-Megapixel-Kamera liefert ein Normalbild, dessen Konturen im Fusion-Modus über das Wärmebild gelegt werden. So erkennt man wesentlich leichter, welcher Heizungsanschluss, welche Sicherung oder welcher Fensterbereich gerade auffällig ist. Die thermische Auflösung steigt dadurch nicht – die Aufnahme lässt sich aber deutlich besser interpretieren.
Bei sehr kurzen Abständen können Wärme- und Sichtbild wegen der versetzt angeordneten Kameras leicht gegeneinander verschoben wirken. Bei normalen Arbeitsabständen funktioniert die Fusion überzeugend.
Der Messbereich fällt etwas größer aus als bei der D01: –20 bis 450 °C – damit sind neben Gebäude- und Heizungsprüfungen auch viele elektrische und mechanische Anwendungen abgedeckt.
Preis
Die Hikmicro D02 kostet regulär rund 199 Euro, ist aber häufig bereits für etwa 169 Euro erhältlich. Damit liegt sie nur knapp über der D01 – angesichts von Sichtbildkamera, Fusion-Modus und Videofunktion ist der Aufpreis gut investiert.
Fazit
Die Hikmicro D02 sieht fast genauso aus wie die D01 – ist aber das deutlich vielseitigere Gerät. Die Wärmebildqualität bleibt wegen des identischen 96 × 96-Pixel-Sensors auf ähnlichem Niveau, doch Sichtbildkamera und Fusion-Modus erleichtern die Arbeit spürbar. Dazu kommen Videoaufnahmen und ein etwas größerer Temperaturbereich. Nur die kürzere Akkulaufzeit trübt das Upgrade. Bei geringem Preisunterschied greift man klar zur D02.
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