Немецкий Криминал
01.09.2026 Читать источник
Внимание, мошенники: под видом бесплатной автокулеры от ADAC пытаются украсть данные
Неофициальная рассылка об опросе с обещанием бесплатной награды является частью мошеннической схемы, направленной на хищение личных данных и платежной информации. Эксперты предупреждают пользователей не переходить по подозрительным ссылкам и обращаться только к официальным каналам связи клуба.
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Vorsicht vor ADAC-Umfrage an „Fans“: Belohnung lockt in die Falle
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ADAC-Mitglieder aufgepasst: Eine Umfrage soll angeblich eine kostenlose Autokühlbox einbringen – tatsächlich steckt dahinter eine Datenfalle. Worauf zu achten ist.
Kassel – Eine angebliche Dankes-Aktion des ADAC sorgt derzeit für Verwirrung im Netz: Wer im Namen des Automobilclubs an einer kurzen Umfrage teilnimmt, soll dafür eine hochwertige Autokühlbox geschenkt bekommen. Davor warnt das Portal mimikama.org: Hinter dem verlockenden Angebot steckt eine Betrugsmasche, die es auf persönliche Daten und Zahlungsinformationen abgesehen hat.
In Umlauf ist derzeit eine Nachricht mit dem Titel „ADAC Umfrage-Belohnung“, die mit „liebe ADAC‑Fans“ einsteigt. Der Text verspricht, dass Empfänger im Gegenzug für eine „kurze Umfrage über Ihre Erfahrungen mit ADAC“ eine komplett neue ADAC-Autokühlbox erhalten – regulär 129 Euro wert, jetzt angeblich für 0 Euro.
Vermeintliche ADAC-Umfrage mit Gratis-Kühlbox: So funktioniert die Betrugsmasche
Der Ablauf klingt simpel: Auf einen Button klicken, eine zweiminütige Umfrage zu Erfahrungen und Präferenzen ausfüllen, die Lieferadresse bestätigen und lediglich 2,85 Euro Versandkosten zahlen. Innerhalb von drei Werktagen solle die Kühlbox dann kostenlos zugestellt werden. Zusätzlich wird Zeitdruck aufgebaut: „Dieses Angebot läuft heute ab. Nach Ablauf müssen wir Ihre Belohnung an einen anderen Teilnehmer vergeben“, heißt es in der Nachricht.
Die Faktenchecker von Mimikama haben die Nachricht genau unter die Lupe genommen und kommen zu einem klaren Ergebnis: Es handelt sich um einen Fake. Gleich mehrere Auffälligkeiten entlarven laut dem Portal die Aktion eindeutig als Betrugsversuch. Zudem ist seitens des ADAC eine vergleichbare Ausschreibung nirgendwo zu finden. Auch mit vermeintlichen Online-Shops droht Verbrauchern derzeit eine Gefahr.
Fake-ADAC-Umfrage: So entpuppt sich die Betrugsmasche
- Dubiose Absenderadresse: Als Absender wird „ADAC Umfrage-Insider“ angegeben, die tatsächlichen E-Mail-Adressen laufen jedoch etwa über Domains wie „carpecool.fr“ oder „salmonserenade.com“ – beide haben keinerlei Verbindung zum echten ADAC.
- Widersprüchliches Preisversprechen: Die Kühlbox wird als kostenlos beworben, gleichzeitig sollen aber Versandkosten von 2,85 Euro gezahlt werden – ein klassischer Widerspruch, der auf eine Kostenfalle hindeutet.
- Künstlich erzeugter Rabattdruck: Der Sprung von 129 Euro auf 0 Euro soll Empfänger emotional unter Druck setzen und zum schnellen, unüberlegten Klicken bewegen.
- Unpersönliche Anrede: Die Formulierung „Lieber ADAC‑Fan“ ist generisch und entspricht nicht der Kommunikationsweise eines seriösen, mitgliederorientierten Unternehmens wie dem ADAC.
- Zeitdruck als Manipulationsinstrument: Die Behauptung, das Angebot laufe „heute“ ab, soll verhindern, dass Empfänger die Nachricht in Ruhe prüfen.
- Intransparente Weiterleitung: Der Button „JETZT UMFRAGE STARTEN“ führt aus der Nachricht heraus, ohne dass ein offizieller ADAC-Link erkennbar ist.
- Werbliche Produktbeschreibung ohne Substanz: Statt konkreter Informationen zu Teilnahmebedingungen oder dem tatsächlichen Produkt liefert der Text lediglich allgemeine, werbetypische Formulierungen.
Fake-Umfrage im ADAC-Namen: Warum Nutzer keine Daten preisgeben sollten
Das Muster ist bei Betrugsversuchen dieser Art weit verbreitet: Ein bekannter, vertrauenswürdiger Markenname – hier der ADAC – wird missbraucht, um Glaubwürdigkeit zu erzeugen. Die Aussicht auf ein kostenloses Produkt sowie der erzeugte Zeitdruck sollen kritisches Nachdenken ausschalten.
Wer der Aufforderung folgt, gibt im Verlauf der „Umfrage“ persönliche Daten sowie Zahlungsinformationen für die angeblichen Versandkosten an. Ob am Ende überhaupt eine Ware verschickt wird, ist höchst unwahrscheinlich – im Vordergrund steht offenbar das Abgreifen von Daten und Kleinbeträgen, die sich bei einer größeren Anzahl von Opfern schnell summieren.
Mimikama rät dazu, bei einer solchen Nachricht nicht auf den Button „JETZT UMFRAGE STARTEN“ zu klicken und keinesfalls Adress-, Zahlungs- oder Mitgliedsdaten einzugeben. Wer sich über echte Angebote des ADAC informieren möchte, sollte ausschließlich die offizielle ADAC-Webseite oder die offizielle App nutzen. Die Nachricht selbst sollte gelöscht oder als Spam gemeldet werden. Wer bereits Zahlungsdaten eingegeben hat, sollte umgehend die eigene Bank oder den Kreditkartenanbieter kontaktieren, um mögliche Schäden zu begrenzen. Auch bei WhatsApp droht derzeit eine neue Betrugsmasche. (Quellen: mimikama.org, adac.de) (bk)
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