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26.08.2026 Читать источник
Руководство Airbus посетило социальное предприятие в Норденхеме и оценило 40-летнее партнерство

Генеральный директор Airbus Франк Людвиг и руководитель завода в Норденхеме лично проверили качество продукции, выпускаемой сотрудниками с ограниченными возможностями для нужд авиастроителя. В ходе визита стороны обсудили перспективы дальнейшего сотрудничества и подтвердили значимость инклюзивных рабочих мест для высокотехнологичного производства.
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Nordenham - Seit rund 40 Jahren arbeiten das CVJM-Sozialwerk und Airbus erfolgreich zusammen. In den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden heute eine Vielzahl von Produkten und Komponenten für den Flugzeughersteller angefertigt. Während eines Besuchs im Sozialwerk in Nordenham konnten sich jetzt Frank Ludwig (CEO Airbus) und Gottfried Hornung (Standortleiter des Airbus-Werks Nordenham) einen persönlichen Eindruck von der besonderen Partnerschaft machen.
Gemeinsam mit Thomas Winsenborg (Sozialwerk-Vorstand), Klaus Nordhausen und Stefan Puhl (beide Teamleiter im Fachbereich Bildung & Arbeit) sowie Irina Wohlers (Teamleiterin Begleitender Dienst im Fachbereich Bildung & Arbeit) informierten sich die Airbus-Vertreter bei einem Rundgang über die verschiedenen Arbeitsbereiche, Produktionsabläufe und Qualitätsanforderungen in den Werkstätten des Sozialwerks.
Im Anschluss hatten Vertreterinnen und Vertreter des Sozialwerks bei einem Gegenbesuch am Nordenhamer Standort von Airbus die Gelegenheit, wertvolle Eindrücke zu sammeln.
Bauteile für die Luftfahrt
Im Sozialwerk arbeiten rund 50 Beschäftigte mit Beeinträchtigungen aktuell an Aufträgen des Flugzeugherstellers Airbus. Zum Leistungsspektrum gehören nicht-fliegende Teile wie Warenträger, Drahtzuschnitte, Wickeldraht und Silikonstreifen. Darüber hinaus werden Schaber geschärft, Spritzrahmen und Dreiecksleisten angefertigt.
Aber auch an fliegenden Bauteilen arbeiten die Beschäftigten. Dazu gehört beispielsweise das Bohren von Fußbodenplatten und die Bearbeitung ihres Innenlebens, Wabenzuschnitte, Stopfen und Füllstücke, Fairing-Zuschnitte, Antirutschbeläge sowie das Befüllen von Collarschläuchen.
Die Zusammenarbeit mit Airbus stellt hohe Anforderungen an Qualität, Präzision und Dokumentation. Die Werkstätten werden regelmäßig von Airbus auditiert – in der Regel alle zwei Jahre.
Ein Meilenstein war das Jahr 2016: Damals wurden die Werkstätten erstmals im Bereich der „Spezial Prozesse“, zu denen alle fliegenden Teile zählen, von Airbus geprüft. Die Auditoren reisten eigens aus Toulouse in Frankreich an.
Die Anforderungen des Audits führten unter anderem dazu, dass das Sozialwerk in einen Reinraum investierte. Damit konnten die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllt und die Bearbeitung der entsprechenden Aufträge weiterhin sichergestellt werden.
Auch die Lieferprozesse sind eng mit Airbus abgestimmt. Je nach Bauteil werden Liefertermine individuell mit dem Kunden vereinbart oder die Werkstätten liefern bestimmte Komponenten regelmäßig – teilweise täglich oder wöchentlich.
Besondere Arbeit
Für viele Beschäftigte ist diese Arbeit etwas ganz Besonderes. Sie sind stolz darauf, einen konkreten Beitrag zum Bau eines Flugzeugs zu leisten. Und deshalb endet die Zusammenarbeit auch nicht an der Werkstatttür. Regelmäßig besuchen die Beschäftigten aus der Werkstatt das Airbus-Werk in Nordenham. Dabei können sie erleben, wo ihre Arbeit im weiteren Produktionsprozess eingesetzt wird.
Diese Verbindung zwischen Werkstatt und Flugzeugproduktion macht die Zusammenarbeit für viele Beteiligte besonders greifbar: Die Beschäftigten sehen, dass ihre Arbeit gebraucht wird und Bestandteil eines großen industriellen Produktionsprozesses ist.
Sorgfalt und Präzision
Beim jetzigen Rundgang im Sozialwerk konnten sich Frank Ludwig und Gottfried Hornung unmittelbar von der sorgfältigen und präzisen Arbeitsweise überzeugen. Auch die Motivation der Beschäftigten und ihre Identifikation mit den Produkten hinterließen einen bleibenden Eindruck.
„Wir freuen uns sehr über den Besuch und das Interesse von Airbus. Die Zusammenarbeit besteht seit rund 40 Jahren und zeigt eindrucksvoll, dass Menschen mit Beeinträchtigungen anspruchsvolle und qualitätsrelevante Aufgaben in Produktionsprozessen übernehmen können. Dass unsere Beschäftigten ihre Arbeit mit großer Sorgfalt und Stolz ausführen, wurde bei diesem Besuch unmittelbar sichtbar“, sagte Stefan Puhl vom Sozialwerk.
Weitere Zusammenarbeit
Zugleich war der Besuch von Frank Ludwig und Gottfried Hornung ein wichtiger Impuls für die weitere Zusammenarbeit. Die langjährige Partnerschaft zwischen Airbus und den Werkstätten zeigt, wie Teilhabe, berufliche Bildung und industrielle Produktion erfolgreich miteinander verbunden werden können – und dass inklusive Arbeitsplätze einen konkreten und qualitätsvollen Beitrag zu anspruchsvollen Produktionsprozessen leisten.
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