Немецкий Наука и Образование
06.07.2026 Читать источник
Новая прозрачная пленка поможет солнечным панелям оставаться чистыми от дождя
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Международная группа ученых разработала инновационное покрытие для стекла, которое заставляет воду скатываться вместе с пылью и грязью, повышая эффективность солнечных батарей. В лабораторных тестах такая технология увеличила выработку энергии и исключила использование токсичных химических соединений.
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Regen statt Putzen: Neue Beschichtung soll Solarmodule sauber halten
Ein internationales Forschungsteam von der Henan University in China, der Heriot-Watt University in Edinburgh und weiteren Partnern hat eine transparente Beschichtung für Solarglas vorgestellt. Darüber berichten die Wissenschaftler im Fachjournal „Colloids and Surfaces A“. Die Idee: Wasser soll auf der Oberfläche leichter ablaufen und dabei Schmutz gleich mitnehmen.
Im Labortest funktionierte das bereits recht gut. Auf beschichtetem Glas rollten Tropfen deutlich leichter ab als auf normalem Glas. Laut Studie blieb die Oberfläche dadurch sauberer, und bei einer kleinen Test-Solarzelle fiel der Stromertrag etwas höher aus.
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Regen soll die Reinigung übernehmen
Das Problem ist im Alltag bekannt: Auf Solarmodulen sammeln sich mit der Zeit Staub, Dreck, Vogelkot und andere Rückstände. Genau das kann die Leistung drücken. Laut Paper soll die neue Beschichtung dafür sorgen, dass Regentropfen nicht auf dem Glas stehen bleiben, sondern abrollen und dabei Schmutz mitnehmen. Im Versuch blieb das beschichtete Glas dadurch deutlich sauberer als die unbeschichtete Vergleichsfläche.
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Die Schicht soll das Licht nicht ausbremsen
Entscheidend ist bei so einer Lösung, dass sie die Solaranlage nicht an anderer Stelle ausbremst. Genau deshalb setzten die Forscher auf eine transparente Beschichtung. Im Paper erreichte die beste Variante eine Lichtdurchlässigkeit von 96,2 Prozent. Die Beschichtung bleibt also weitgehend durchsichtig und schmälert den Lichteinfall kaum.
Ganz ohne Wirkung auf den Ertrag blieb die neue Schicht offenbar nicht. Im Labortest stieg der Wirkungsgrad einer kleinen Solarzelle von 13,90 auf 14,56 Prozent. Das ist kein riesiger Sprung, zeigt aber: Die Beschichtung soll nicht nur sauber halten, sondern könnte auch etwas mehr Stromertrag bringen. Wichtig ist aber auch: Getestet wurde hier noch keine komplette Dachanlage, sondern eine kleine Photovoltaikzelle unter Laborbedingungen.
Klarer Vorteil für die Umwelt
Ein weiterer Punkt spricht aus Sicht der Forscher für den Ansatz: Die Beschichtung kommt laut Paper ohne toxische fluorierte Verbindungen aus. Diese sogenannten Ewigkeitschemikalien (FPAS) kommen auch in anderen Produkten unseres alltäglichen Lebens vor.
Stattdessen setzt das Team auf Silica, also Siliziumdioxid. Es besteht aus Silizium und Sauerstoff, den beiden häufigsten Elementen des Erdmantels, gilt deshalb als gut verfügbar und soll den Ansatz auch aus Umweltsicht interessanter machen.
Für Hausdächer ist das noch Zukunftsmusik
Trotz der guten Laborwerte ist das noch kein Produkt für die Solaranlage auf dem Hausdach. Bisher wurde die Beschichtung nur auf Glasproben und einer kleinen Testzelle untersucht. Der Co-Autor Sanjay S. Latth hält eine Marktreife laut der beteiligten Heriot-Watt-University in fünf Jahren zwar für möglich, aus der Studie selbst geht das aber nicht hervor.
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