Немецкий Финансы
07.09.2026 Читать источник
Американский производитель дронов Red Cat увеличил квартальный оборот на 527% благодаря пошлинам и новым морским проектам

Компания Red Cat отчиталась о росте выручки до 20,2 млн долларов, чему способствовали тарифы США и расширение деятельности в морской сфере. Несмотря на разногласия аналитиков по поводу целевой цены акций, руководство сохраняет амбициозные планы по увеличению годового дохода.
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Оригинальный контент
Red Cat Aktie: 100-Prozent-Zölle stärken US-Hersteller
Red Cat steigert den Quartalsumsatz um 527 Prozent, profitiert von US-Drohnenzöllen und verfolgt zugleich neue maritime Anwendungen.
Das Wichtigste in Kürze Neu
Analysten setzen unterschiedliche Kursziele
US-Zölle stärken heimische Drohnenanbieter
Quartalsumsatz steigt auf 20,2 Millionen
Partnerschaft erweitert maritime Technologieangebote
Der US-Drohnenhersteller Red Cat steht derzeit an einer strategischen Wegscheide. Während neue Analysteneinstufungen ein geteiltes Echo am Markt hervorrufen, könnte die US-Handelspolitik dem Unternehmen massiven Rückenwind verschaffen. Die Aktie notiert am heutigen Montag bei 7,30 Euro, was einem leichten Zuwachs von 0,9 % entspricht. Damit reagiert das Papier stabil auf die jüngsten Entwicklungen im Verteidigungssektor.
Analysten bewerten Zukunftsaussichten unterschiedlich
Piper Sandler startete am Dienstag die Beobachtung von Red Cat mit einer neutralen Bewertung und einem Kursziel von 9,00 US-Dollar. Die Experten machen weiteres Aufwärtspotenzial vor allem von der breiteren Einführung der Systeme außerhalb der US-Armee oder weiteren Großaufträgen aus dem SRR-Programm abhängig. Damit positioniert sich das Haus vorsichtiger als die Konkurrenz von Evercore ISI.
Bereits am 28. August hatte Evercore ISI das Unternehmen mit einer „Outperform“-Einstufung und einem deutlich höheren Kursziel von 15 US-Dollar in die Coverage aufgenommen. Analyst Amit Daryanani begründete dies mit einer strukturellen Verschiebung im Budget des Pentagons.
Für das Haushaltsjahr 2027 hat das US-Verteidigungsministerium 53,6 Milliarden US-Dollar für sein „Drone Dominance Program“ vorgeschlagen. Dies stellt die größte jemals geplante finanzielle Verpflichtung für Drohnentechnologie in der Geschichte des Ministeriums dar.
Strategische Weichenstellungen und neue Zölle
Zu diesem umfangreichen Budget kommen protektionistische Maßnahmen der US-Regierung hinzu. Medienberichten zufolge wurden am Donnerstag Zölle von bis zu 100 % auf ausländische Drohnen implementiert. Diese politische Entscheidung dürfte heimischen Herstellern wie Red Cat einen signifikanten Wettbewerbsvorteil gegenüber internationaler Konkurrenz verschaffen.
Dennoch spiegelt der aktuelle Aktienkurs die langfristigen Erwartungen noch nicht vollständig wider; das Papier notiert derzeit mit einem Abstand von 23 % unter seinem 200-Tage-Durchschnitt.
Parallel dazu treibt das Unternehmen seine technologische Expansion voran. Am 17. August formalisierte Red Cat über seine maritime Sparte Blue Ops eine Partnerschaft mit dem Softwareanbieter Havoc.
Ziel der Kooperation ist die Integration autonomer Steuerungssoftware in unbemannte Oberflächenfahrzeuge wie die Variant 7. Beide Partner beabsichtigen, die neuen Fähigkeiten sowohl staatlichen als auch kommerziellen Kunden zugänglich zu machen, was die Marktpräsenz von Red Cat über reine Flugdrohnen hinaus erweitern könnte.
Insider-Verkäufe und operative Basis
Trotz der operativen Fortschritte und der positiven politischen Signale gab es im vergangenen Monat nennenswerte Insider-Transaktionen. CEO Jeffrey Thompson veräußerte am 17. August im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans rund 150.000 Aktien für etwa 1,6 Millionen US-Dollar.
Thompson behält jedoch mit über 12,6 Millionen Anteilen weiterhin eine dominante Position im Unternehmen. Auch Direktor Nicholas Liuzza trennte sich am 28. August von etwa 13 % seiner direkten Bestände.
Die finanzielle Grundlage für das laufende Jahr bilden die Ergebnisse des zweiten Quartals 2026, die Red Cat vor rund einem Monat vorlegte. Das Unternehmen konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 527 % auf 20,2 Millionen US-Dollar steigern. Auch die Bruttomarge verbesserte sich deutlich.
Für das Gesamtjahr hält das Management an seinem Zielumsatz in einer Spanne von 150 Millionen bis 180 Millionen US-Dollar fest. Angesichts der Volatilität des Titels bleibt der Abstand zum 52-Wochen-Hoch mit 55 % jedoch erheblich, nachdem die Aktie am 6. März 2026 noch bei 16,30 Euro gestanden hatte.
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