Немецкий Экология
08.09.2026 Читать источник
В Тегернзее и Шлиерзее не обнаружена инвазивная квагга-мускула
Эксперты подтвердили, что ранее сообщенные находки в озерах Тегернзее и Шлиерзее относились к другим видам, а не к опасной квагга-мускуле. Несмотря на отсутствие доказательств присутствия вредителя в этих водоемах, власти предупреждают о риске его распространения в регионе.
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Quagga-Muschel im Tegernsee und Schliersee? Proben bringen Entwarnung
Von: Klaus Wiendl Uns auf Google folgen
Nach vermeintlichen Funden in Tegernsee und Schliersee gibt es nun Klarheit: Die untersuchten Muscheln gehören anderen Arten an. Die invasive Quagga-Muschel wurde bislang in keinem der beiden Seen nachgewiesen.
Landkreis – In allen Nachbarlandkreisen wird inzwischen vor der Ausbreitung der invasiven Quagga-Muschel in den jeweiligen Seen gewarnt. Auch die Miesbacher Behörde befürchtet ein sogenanntes See-Hopping. Doch nach Recherchen unserer Redaktion ist der gefräßige Mitbewohner bislang weder im Tegernsee noch im Schliersee nachgewiesen – jedenfalls noch nicht.
„Sie ist wie ein Mitbewohner, der den Kühlschrank leerräumt, nie einkaufen geht – und vor allem nie wieder auszieht. Nur sind die Folgen deutlich dramatischer.“ So beschreibt die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern die Quagga-Muschel, die sich seit einiger Zeit rasant in oberbayerischen Seen ausbreitet. Dabei entzieht sie vielen heimischen Fischarten ihre Nahrungsgrundlage, bringt ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht, verursacht hohe Kosten und verstopft sogar Wasserrohre.
Nach unserer Berichterstattung waren Hinweise auf vermeintliche Quagga-Muscheln aus Tegernsee und Schliersee eingegangen. Das Landratsamt Miesbach hatte bereits vermutet, dass es sich dabei um andere Muschelarten handelt (wir berichteten). Nun gibt es weitere Erkenntnisse: Proben aus beiden Seen wurden von Moritz Knoop von der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern begutachtet. Demnach spricht weiterhin nichts dafür, dass die bis zu vier Zentimeter große Quagga-Muschel bereits in Tegernsee oder Schliersee angekommen ist.
Im Schliersee handelte es sich bei dem gemeldeten Fund um die heimische Malermuschel. Am Tegernsee wiederum entdeckte Peter Lex an seiner mit Muscheln behangenen Bojenkette laut Knoop keine Quagga-, sondern Zebramuscheln.
Was die Quagga-Muschel zu einer besonderen Herausforderung macht, ist nach Angaben der Fachberatung ihre enorme Vermehrungsrate. Bereits bei vergleichsweise niedrigen Wassertemperaturen von etwa vier bis fünf Grad beginnt sie, sich fortzupflanzen. Bis zu eine Million Eier könne dabei ein einziges Weibchen innerhalb eines Jahres abgeben. Die Larven treiben zunächst frei im Wasser und setzen sich später an Steinen, Booten oder anderen festen Oberflächen fest. „So entstehen in kurzer Zeit dichte Muschelteppiche – sogar in großen Tiefen“, bilanziert die Fachbehörde.
Zudem filtert die Muschel große Mengen Plankton aus dem Wasser. Dadurch wird das Wasser zwar klarer, vielen heimischen Arten fehlt jedoch die Nahrungsgrundlage. Vor allem Jungfische leiden darunter. Betroffen ist auch die Renke, bei der Plankton ganz oben auf dem Speiseplan steht. Gleichzeitig verdrängt die Quagga-Muschel andere Arten und besiedelt nahezu jede freie Fläche unter Wasser. Hinzu kommt ein ganz praktisches Problem: In großen Mengen verstopft sie Wasserleitungen und beschädigt Bootsrümpfe oder Fischernetze – mit zum Teil erheblichen Kosten.
Den Veränderungen auf der Spur sind der Bezirk Oberbayern und die LMU München gemeinsam. Ein wissenschaftliches Monitoring soll die Entwicklung langfristig begleiten. Eine weitere Ausbreitung dürfte allerdings nur schwer zu verhindern sein. „Wirksame und zugleich ökologisch und wirtschaftlich vertretbare Methoden zur Bekämpfung der Quagga-Muschel gibt es derzeit nicht“, teilte das Landratsamt zuletzt gegenüber unserer Zeitung mit.
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Зебра квагга Животное, имевшее типичную окраску зебры и обычной лошади сразу. Передняя часть туловища была полосатой, а задняя - гнедой.
У меня в каждом ухе по тридцать два мускула, чтоб поворачивались как душе моей будет угодно - конечно, я его услышу, пусть и не рассчитывает втихушку тут пакостить.