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15.08.2026 Читать источник
Тест IPL-девайсов Philips и Braun: эффективность зависит от типа кожи и волос
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Проверка показала, что домашние системы интенсивного импульсного света эффективны для удаления волос на светлой коже с темными волосами, но требуют от 6 до 10 сеансов для достижения результата. Эксперты предупреждают, что метод не подходит для обладателей светлых, седых волос или темного фототипа кожи из-за риска ожогов и низкой эффективности.
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Philips, Braun oder günstig? Diese IPL-Geräte überzeugen im Test
IPL ist die Abkürzung für Intense Pulse Light (dt.: Intensives Pulslicht). Einfach erklärt: Diese Geräte nutzen hochenergetische Lichtblitze, um Haarfollikel zu erhitzen und so das Haarwachstum langfristig zu stoppen. Die Methode ist für die Anwendung am ganzen Körper geeignet, also Beine, Arme, Achseln, Gesicht, Intimbereich.
IPL ist jedoch nicht dasselbe wie Laser: Während Laser mit gebündeltem, monochromatischem Licht einer einzigen Wellenlänge arbeiten (z. B. 808 nm bei Diodenlasern oder 755 nm bei Alexandritlasern), nutzen IPL-Geräte breitbandiges, gepulstes Licht mit einem Spektrum von ca. 500–1.200 nm. Durch Einsatz von Filtern wird dieses Spektrum auf den gewünschten Bereich eingegrenzt – typischerweise auf 560–1.200 nm oder bei stärkerem Filtern auf 560–750 nm, um UV-Strahlung auszuschließen und gezielt das Melanin im Haar anzusteuern.
IPL-Haarentferner gibt es schon ab 100 Euro, sodass sich eine Anschaffung schnell im Vergleich zu regelmäßigen Besuchen im Kosmetikstudio amortisiert hat. Aber welches IPL-Gerät bringt im Test auch die erwünschte glatte Haut?
Wichtig: Wie schnell der Haarwuchs sich eindämmen lässt, ist sehr individuell. Daher floss diese Erfahrung von der Testerin nicht in die Bewertung ein (siehe auch Kasten: So testet CHIP IPL-Geräte). Daher haben wir das Ergebnis nicht benotet, erwähnen es aber bei der Einzelbetrachtung der Testkandidaten. Beachten Sie bitte, dass sich dies bei Ihnen anders gestalten kann als bei unserer Testerin (Hauttyp schwankend: hell im Winter, dunkler im Sommer).
Vergleichstabelle: IPL-Geräte im Test
Was ist IPL und wie funktioniert es?
IPL steht für Intense Pulsed Light. Auf Deutsch: intensives pulsierendes Licht. Das Prinzip basiert auf einer sogenannten Xenon-Blitzlampe, die kurze, hochintensive Lichtblitze aussendet. Das Licht ist dabei nicht auf eine einzelne Wellenlänge fokussiert, sondern deckt ein breites Spektrum von ca. 500 bis 1200 Nanometern ab; von sichtbarem Licht bis hin zu infrarotem Licht.
Diese Lichtblitze werden vom Melanin (dem dunklen Farbpigment) im Haar absorbiert und direkt in Wärme umgewandelt. Die Wärme schädigt den Haarfollikel so, dass dieser bei regelmäßiger Anwendung kein neues Haar mehr bilden kann.
Die Folge: Die Haare fallen nicht direkt nach der Behandlung aus, sondern sie werden zeitlich verzögert abgestoßen. Das dauert in der Regel 1 bis 3 Wochen nach der Sitzung. Danach sollten keine weiteren Haare mehr wachsen.
Warum sind mehrere IPL-Sitzungen notwendig?
Haare wachsen nicht synchron, sondern durchlaufen drei Phasen: Anagenphase (Wachstum), Katagenphase (Übergang) und Telogenphase (Ruhe). IPL wirkt aber nur dann, wenn das Haar gerade wächst. Da sich aber meist nur 20 bis 30 % der Haare in einem Körperareal in der Anagenphase befinden, sind typischerweise 6 bis 10 Behandlungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen nötig, um alle Follikel zu erwischen.
Wie schnell und wie stark das Ergebnis ist, ist zudem noch von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Die Gründe hierfür sind:
- Hautton und Haarfarbe. Je größer der Kontrast zwischen dunklem Haar und heller Haut, desto besser arbeitet das IPL-Gerät und desto schneller sind Ergebnisse sichtbar. Wer dunkelblondes statt schwarzes Haar hat, braucht dagegen mehr Sitzungen, bis eine deutliche Reduktion eintritt.
- Die jeweilige Körperstelle. Die Anagenphase dauert je nach Körperstelle unterschiedlich lang. An den Beinen kann das mehrere Monate sein. Unter den Achseln hingegen nur wenige Wochen. Das wiederum beeinflusst, wie viele Haare bei einer Sitzung überhaupt auf die Lichtimpulse ansprechen.
- Die Genetik. Wie dicht, grob und schnell die Haare wachsen, hängt außerdem auch von der eigenen Genetik ab. Deswegen dauert es bei Menschen mit besonders starkem Haarwuchs in der Regel länger, bis die IPL-Behandlung anschlägt.
- Konsequenz der Anwendung. Nur, wer die empfohlenen Behandlungsintervalle der Hersteller einhält, erzielt schnelle, sichtbare Ergebnisse. Wer dagegen Sitzungen ausfallen lässt, riskiert, dass sich bereits geschwächte Haarfollikel teilweise erholen können.
Für wen ist IPL geeignet und für wen nicht?
IPL wirkt am besten bei heller Haut und dunklem Haar. Denn dann ist der Kontrast zwischen dem Melanin im Haar und der umgebenden Haut am größten. Wenig bis gar nicht wirksam ist IPL bei:
- Hellen, blonden, grauen oder roten Haaren, da hier zu wenig Melanin für ausreichende Lichtabsorption vorliegt.
- Sehr dunklen Hauttypen (Fitzpatrick IV–VI). Hier enthält die Haut selbst zu viel Melanin. Das kann zusätzlich das Verbrennungsrisiko erhöhen.
- Tätowierter oder stark pigmentveränderter Haut in der Behandlungszone.
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