Немецкий Спорт
08.09.2026 Читать источник
22-летний певец из Швабии дебютировал в «The Voice of Germany» и анонсировал новые музыкальные проекты
Участник шоу Paul Huber поделился впечатлениями от выступления перед телезрителями и объявил о планах по созданию собственной музыки. Кроме того, он приглашает местных жителей на премьеру своего участия в эфире ProSieben 12 сентября.
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Paul Huber: bei "The Voice of Germany" und bei den Reichsstädter Tagen in Aalen
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Als Kind sah Paul Huber „The Voice of Germany“ und dachte: Da will ich irgendwann hin. Jetzt ist es so weit: Der 22-jährige Schnaitheimer ist in der Castingshow.
Aalen. Die Bühne ist für Paul Huber kein fremder Ort. „Ich fühle mich auf der Bühne mehr zu Hause als sonst irgendwo“, sagt der 22-Jährige. Trotzdem sei der Moment bei „The Voice of Germany“ ein anderer gewesen. Als sich das Tor zur Bühne öffnete, habe er „Puls 180“ gehabt. Dann ging das Singen los – und die Aufregung sei schnell verflogen.
Auftritt bei den Reichsstädter Tagen
Die Ausstrahlung seines „The Voice of Germany“-Auftritts ist für Samstag, 12. September (2026), um 20.15 Uhr auf ProSieben angekündigt. Wer nicht so lange warten will, der kann Paul Huber schon am Freitag, 11. September, bei den „Reichsstädter Tagen“ an der Stadtkirche in Aalen auf der Bühne von Chris Hellriegel mit seiner Band „Pauls and Jones“ hören.
Los geht es dort mit der Band um 19.30 Uhr. Ohnehin ist Paul Huber in Aalen kein Unbekannter. Zuletzt war er dort mit "Endless Call" bei "Aalen tanzt" zu erleben.
Seit seiner Geburt lebt Huber in Schnaitheim. Musikalisch hat der Weg des jungen Sängers allerdings erst vor rund sieben Jahren begonnen. In einer Schulband in Königsbronn sammelte er seine ersten Bühnenerfahrungen, unter anderem bei Auftritten in der Hammerschmiede und der Schulmensa. Eigentlich habe er zunächst Gitarre spielen wollen. „Es hat sich dann relativ schnell rausgestellt, dass ich das mit dem Singen besser mache, weil das mit der Gitarre habe ich nicht so drauf“, erzählt er lachend.
Von AC/DC bis zum eigenen Song
Geprägt habe ihn zunächst vor allem die Musik, die er selbst hörte. Rockklassiker von AC/DC und Queen gehörten dazu. Eine wichtige Rolle spielten für ihn auch Paul Rathgeb und Jonas Esslinger, die die Schulband damals betreuten. Beide waren zuvor selbst Mitglieder der Band und begleiteten die Jugendlichen nach der Schulzeit als Betreuer weiter. Heute musiziert Huber mit ihnen erneut – in seiner neu gegründeten Band „Pauls and Jones“ und in „Endless Call“, der Band, die aus der früheren Schulband hervorgegangen ist.
Musikalisch bewegt sich Huber zwischen Rock und Pop. Während „Endless Call“ stärker auf Rock und eigene Stücke setze, spiele „Pauls and Jones“ vor allem Coverversionen aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Auch als Solokünstler hat Huber bereits einen eigenen Song veröffentlicht.
Musik sei inzwischen ein fester Bestandteil seines Alltags. Rund 20 Stunden pro Woche beschäftige er sich damit – „quasi schon einen Teilzeitjob“, wie er sagt. Beruflich arbeitet er im elterlichen Betrieb, einer Gärtnerei in Schnaitheim. In seiner Freizeit fährt er außerdem Motorrad.
Lang gehegter Wunsch
Dass er irgendwann auf einer großen Bühne stehen wollte, habe sich schon früh abgezeichnet. „Ich habe die Sendung ja schon als Kind immer angeguckt. Es war auch immer mehr mein Ding als andere Casting-Shows“, erzählt Huber. Schon damals habe er gedacht: „Da will ich irgendwann mal hin.“ Zunächst habe er an „The Voice Kids“ gedacht, sich damals aber nicht getraut.
Anfang dieses Jahres folgte schließlich die Bewerbung für die reguläre Ausgabe. Die Vorbereitung sei vergleichsweise unspektakulär gewesen: Nachdem er seinen Song bekommen hatte, habe er diesen fleißig geübt. Unterstützung habe er vor Ort von Freunden bekommen, die ihn begleiteten. Gemeinsam habe man überlegt, was auf der Bühne möglich sei.
Mit seiner Leistung ist Huber zufrieden. Vor und während des Auftrittes sei allerdings die Frage im Kopf gewesen, ob sich einer der Coaches für ihn umdrehen werde. In der diesjährigen Staffel sitzen Shirin David, Rea Garvey, Nico Santos sowie Michi und Smudo von den Fantastischen Vier in den Coach-Sesseln. Einen Favoriten in der Jury habe er dabei nicht gehabt. „Die waren alle relativ gleichauf“, sagt Huber. Seine persönliche Stärke sieht er vor allem in seiner Stimme. „Ich würde sagen, mich unterscheidet halt die Kraft in der Stimme“, sagt er. Gerade im Rockbereich habe er eine Stimme, die nicht jeder habe.
Starke Verbindung zur Heimat
Bei aller Freude über den Sprung ins Fernsehen bleibt die Verbindung zur Heimat bestehen. Huber war zwar für ein Jahr in München, letztlich habe es ihn aber wieder nach Heidenheim gezogen. „Heidenheim ist einfach immer besser als die anderen Städte, hier ist mein Zuhause“, sagt er. Auch bei „The Voice“ habe er seine Herkunft nicht völlig außen vor gelassen. Mit Michi und Smudo habe er sich unterhalten – schließlich kommen beide aus dem „Ländle“. Schwäbisch gesprochen habe er auf der Bühne allerdings nicht.
Was nach „The Voice“ ansteht, hängt für Huber weniger davon ab, wie weit er in der Sendung kommt. Sein Ziel sei es, mehr eigene Musik zu produzieren und zu veröffentlichen. Einen eigenen Song gibt es bereits, weitere sollen folgen. „Mir eine künstlerische Identität aufbauen“, beschreibt er seinen Wunsch. Eine größere Reichweite durch die Fernsehsendung wäre dabei natürlich hilfreich. Von der Musik leben zu können, wäre für ihn langfristig ein Traum.
Ein Schritt nach dem anderen
Jetzt steht zunächst einmal der nächste Schritt an: die Ausstrahlung seines Auftrittes am Samstag, 12. September. In Schnaitheim will Huber sie mit Freunden, und Wegbegleitern aus Musik, Arbeit und Berufsschule anschauen. Dazu ist eine kleine Party geplant – möglicherweise mit einem kurzen Live-Set mit dem Gitarristen seiner Band. Und danach geht es für den Schnaitheimer wieder auf die Bühne. Dieses Mal nicht vor Millionen Fernsehzuschauern, sondern ganz in der Nähe seiner Heimat. Am 13. September ist er noch einmal auf den Reichsstädter Tagen zu erleben: bei der Stadtkirche Aalen, dann mit seiner Band "Endless Call".
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