Немецкий Экология
26.08.2026 Читать источник
Совет района Бюдинген принял меры по спасению деревьев на улице Железнодорожной
Из-за повреждения корневых систем от проезда автомобилей два дерева на улице Железнодорожной в Бюдингене погибли, а остальные находятся в критическом состоянии. Совет района постановил срочно провести экспертизу, заменить погибшие растения и установить защитные ограждения для улучшения условий роста.
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Ortsbeirat Büdingen will die Bäume in der Bahnhofstraße retten
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In der Büdinger Bahnhofstraße sind zwei Rotahorne bereits abgestorben. Seit die Stadt die Graniteinfassungen der Baumscheiben tiefergelegt hat, können Autos bis auf die Wurzelbereiche fahren.
Büdingen – Beim Blick in die Büdinger Bahnhofstraße ist es zuletzt immer deutlicher geworden: Einige der Bäume entlang der Straße sind stark geschwächt. Mitten im Sommer haben sich ihre Blätter so braun verfärbt, wie sie es sonst erst im Herbst sind. Seit dem Tieferlegen der Begrenzungssteine der Baumscheiben vor mehr als einem Jahr haben manche der Rotahorne zunehmend Schaden genommen. Zwei mussten bereits entfernt werden, andere dagegen sind noch grün und augenscheinlich in gutem Zustand (diese Zeitung berichtete).
Jetzt will sich der Ortsbeirat der Büdinger Kernstadt der Rettung der Bäume annehmen. Es solle oberste Priorität haben, die Bäume, für die jede Hilfe zu spät kommt, zeitnah zu ersetzen und die Wuchsbedingungen in der Straße zu verbessern – so lautete der Tenor des Gremiums in der Sitzung am Montagabend.
Im Frühjahr 2025 waren die Graniteinfassungen der Baumscheiben tiefergelegt worden. Wurzelbereiche waren dabei zum Teil freigelegt und Beton in die Erde eingebracht worden. Anlass dafür war die Auffassung, dass die Naturbordsteine das Ein- und Ausparken auf den Flächen zwischen den Bäumen erschweren. Die Stadtverordneten beschlossen, dass die Steine in der Erde versenkt werden sollen – sodass es nun sogar möglich ist, mit dem Auto bis auf die Baumscheibe zu fahren.
Schäden nun für alle sichtbar
Schon während der Bauarbeiten im vergangenen Jahr hatten Landschaftsarchitektin Anette Schött und Matthias Bühler von der IG Stadtbild öffentlich vor möglichen Schäden gewarnt und sich an die Politik gewandt.
Dass das Thema jetzt wieder diskutiert wird, dürfte auch damit zusammenhängen, dass die Konsequenzen mittlerweile für alle sichtbar sind.
So war der Zustand der Bäume in der Bahnhofstraße nun auf die Tagesordnung des Büdinger Ortsbeirates gelangt. „Wir haben die Situation alle gesehen“, erklärte Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke (FWG). Schött und Bühler hätten sie bereits vor drei Wochen informiert. Ihr persönlich tue es leid, sagte Kraft-Marhenke, „das war nicht Sinn der Sache“. Dennoch wolle sie keine Schuldzuweisungen – man müsse sehen, dass man die Bäume rette, die noch vital seien, und einen Plan für das weitere Vorgehen erarbeite. Dazu sei der Vorschlag gemacht worden, Gartenbauingenieur Jörg Hirzmann hinzuzuziehen, der sich der „Baumgugger“ nenne und wegen der Landesgartenschau in der Region sei. Thomas Appel (CDU) stimmte zu, die Bäume müssten begutachtet werden, um festzustellen, wie viele kaputt seien. Schließlich wolle man weiterhin Bäume in der Straße.
Liegt es an den Autofahrern?
Christian Schaffrath, CDU-Stadtverordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Bauangelegenheiten, Umwelt- und Hochwasserschutz, merkte an, dass die Autos über die Beete fahren und Druck ausüben – dagegen helfe auch das Pflanzen neuer Bäume nicht. Es müsse deshalb geprüft werden, welche baulichen Möglichkeiten es dafür gebe. Appel nannte daraufhin Gitter, durch die der Druck auf den Steinen bleibe.
Christiane Braunwarth von der IG Stadtbild schlug Steine oder Kugeln vor, damit man nicht mehr auf die Baumscheiben fahren könne. Man müsse an die Autofahrer appellieren.
Georg Soschynski, auch Teil der IG Stadtbild, regte an, mit Schildern darauf hinzuweisen, dass man ganz vorne beziehungsweise hinten parken solle, damit genügend Platz auf den jeweils zwei Stellplätzen zwischen den Bäumen sei. Appel war dagegen. „Vielleicht hängt es auch an den Autofahrern selbst“, sagte er. Die Parkplätze seien groß, selbst für SUVs – wer nicht parken könne, solle in die Fahrschule. Ulrich Majunke (FWG) war der Meinung, dass es bereits jetzt zu viele Schilder gebe. Es gebe Menschen „mit intellektuell schwacher Struktur“, da würden auch Piktogramme nicht helfen. Außerdem erklärte er, er gehe davon aus, dass die ausführende Firma und der Bauhof aus ihren Fehlern gelernt hätten und so etwas nicht mehr passieren würde.
Einstimmig fasste der Ortsbeirat einen Beschluss an den Magistrat, wonach es schnellstmöglich einen Ortstermin mit Hirzmann geben sowie ein Baumgutachten durch ihn erstellt werden solle. Kaputte Bäume sollen ersetzt und durch ausreichende Versorgung und geeignetes Baumsubstrat die Baumstandorte verbessert werden. Gitter sollen Bäume und Wurzelbereiche schützen. Mit Blick auf die Landesgartenschau bestehe besonderer Handlungsbedarf, heißt es in dem Beschluss. „Ein gepflegter und gesunder Baumbestand trägt entscheidend zu einem attraktiven Erscheinungsbild der Bahnhofstraße bei.“
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