Немецкий Криминал
02.09.2026 Читать источник
Дочь и отец борются с сексуальными домогательствами в TikTok, создав вирусное видео о гурминге

Минор Sofia и её отец Robert создали в TikTok видео, чтобы привлечь внимание к регулярным сексуальным сообщениям, которые они получают от взрослых мужчин. Их наглядный пример о проблеме гурминга набрал более 1,3 миллиона просмотров и вызвал широкий общественный резонанс.
Перевод ИИ
Текст статьи доступен на языке оригинала.
Нажмите кнопку «Перевести статью» выше, чтобы сгенерировать перевод с помощью ИИ.
Оригинальный контент
Minderjährige Sofia«Es ist ekelhaft, wenn ältere Männer mir so Nachrichten senden»
Die minderjährige Sofia möchte auf Tiktok einen Einblick in ihre Judo-Welt geben. Den Account betreibt sie zusammen mit ihrem Vater. Jetzt wehren sich die zwei gegen Sex-Nachrichten, die regelmässig eingehen.
Darum gehts
- Die minderjährige Sofia betreibt gemeinsam mit ihrem Vater Robert einen Tiktok-Kanal über ihren Judo-Alltag.
- Regelmässig erhalten die zwei sexuelle Nachrichten von erwachsenen Männern – ein Aufklär-Video dazu erreichte 1,3 Millionen Aufrufe.
- Kinderschutz Schweiz warnt vor den Risiken von Social Media und rät, die Altersfreigaben der Apps einzuhalten.
«Hey Süsse, du siehst echt hübsch aus, lass mal schreiben», liest Sofia in einem Video vor. Dann ist die Deutsche Sofia mit ihrem Vater zu sehen, der sagt: «Dieser Satz hat gerade ein erwachsener Mann an meine minderjährige Tochter geschrieben.» Mit diesem Tiktok wollen Vater und Tochter auf die privaten Nachrichten aufmerksam machen, die Sofia immer wieder bekommt. Das Video hat inzwischen 1,3 Millionen Aufrufe.
Begonnen hat alles, als Sofia vor über einem Jahr mit Judo begann. Für sie war damals klar: Sie möchte ihren Weg festhalten. «Ich wollte anderen Leuten meine Fortschritte zeigen. Auch, weil nicht immer alle an mich geglaubt haben.» Sofia hat früher Mobbing erlebt. Sie sagt, Judo habe ihr geholfen, sich stärker zu fühlen. «Das wollte ich mit anderen Menschen teilen.»
Vater war dagegen
Also fragte sie ihren Vater, ob sie Tiktok und Snapchat haben kann. Der war alles andere als begeistert, wie er im Gespräch mit 20 Minuten erzählt. Da Sofia jünger als 13 Jahre ist, darf sie laut Snapchat- und Tiktok-Richtlinien kein eigenes Profil erstellen. Für ihren Vater Robert war klar: «Snapchat kommt auf keinen Fall in Frage. Ich habe sehr viel Negatives über die Plattform gehört.»
Er habe sich dann Tiktok runtergeladen und sich einige Monate mit der App auseinandergesetzt. «Dann haben wir Regeln ausgemacht: Die App war nur auf meinem Handy, wenn sie sie nutzte, war ich dabei. Sofia hat weder Nachrichten beantwortet noch Dinge gepostet, ohne dass wir sie vorab besprochen haben.» Dies habe von Anfang an gut funktioniert.
Sofia war zu Beginn skeptischer. «Zu Beginn fand ich es schon etwas doof, dass ich immer zu meinem Vater musste. Ich hätte mir gewünscht, dass ich die App auf meinem eigenen Handy haben kann.» Doch mit der Zeit habe sie die Sorgen ihres Vaters verstanden. «Ich habe halt bestimmte Videos gesehen, die nicht unbedingt für Kinder sind. Und dann sah ich den Sinn dahinter schon.»
User geblockt, Nachrichten gelöscht
Seit rund einem Jahr betreiben Vater und Tochter nun gemeinsam den Kanal. Von Anfang an immer wieder aufgetaucht: Nachrichten von älteren Männern. Papa Robert löschte die Nachrichten, blockierte die User und meldet sie je nachdem, ob es sich um Nachrichten mit sexuellem Inhalt handelte. «Irgendwann begann ich, Sofia die Texte vorzulesen und mit ihr zu besprechen.» Gewisse Messages wirken auf den ersten Moment harmlos, «aber auch da steckt Grooming dahinter», ist Robert überzeugt. (Siehe Box)
Das ist «Grooming»
Sofia erzählt, dass sie es ekelhaft findet, wenn ältere Männer ihr solche Nachrichten schreiben. «Und es macht mich auch wütend und manchmal auch traurig. Weil ich weiss, dass ich nicht die Einzige bin, die solche Nachrichten bekommt.»
Die grosse Resonanz auf das Aufklär-Video hat Vater und Tochter überrascht. «Ich wusste, dass ganz viele junge Menschen auf Social Media solche Nachrichten bekommen», erzählt Robert. Viele Betroffene hätten sich gemeldet und ihnen gedankt, dass sie über das Thema berichteten. Was ihn schockiert habe: «Für viele junge Mädchen sind solche Nachrichten ganz normal. Sie denken gar nicht darüber nach, wie falsch es von den Erwachsenen überhaupt ist.»
Kritik von anderen Eltern
Nebst den allermeisten Stimmen, die positiv auf das Video reagiert haben, gab es auch einige kritische. Eine Person fand zum Beispiel, dass dies ja genau der Grund sei, warum junge Menschen kein Social Media haben sollen. Robert hält dagegen: «Ich glaube, ganz viele Kinder nutzen Tiktok und Co. heimlich und fühlen sich dann sehr alleine, wenn sie in eine überfordernde Situation kommen. Vielleicht trauen sie sich nicht, sich an die Eltern zu wenden, weil sie ja etwas Verbotenes getan haben. Die Kinder werden mit der Situation alleine gelassen.» Er betont jedoch auch: «Dieses System funktioniert für uns gut. Schlussendlich muss jede Familie ihren eigenen Weg finden, damit umzugehen.»
Inzwischen haben Robert und Sofia ihre Regeln etwas angepasst. Sofia darf Tiktok auf ihrem Handy haben. «Ich vertraue ihr da und weiss, wenn sie eine Frage hat oder etwas ist, kommt sie zu mir», so Robert. Gepostet wird nach wie vor nur in Rücksprache mit ihm und Nachrichten beantworten sie meist gemeinsam.
«Wir bekommen immer noch Nachrichten von älteren Männern. Aber die Motivation der Videos war auch nicht, dass die Nachrichten aufhören. Wir wollten diesem Thema eine Plattform geben. Und ich denke, das ist uns gelungen.»
«Gefahren dürfen nicht unterschätzt werden»
- Privatsphäre: Im Netz kann man schnell zu viel von sich preisgeben. Das kann später im realen Leben negative Konsequenzen haben. Uns sind zum Beispiel Fälle von Identitätsdiebstahl bekannt.
- Schutz: Die Gefahr, dass Jugendliche sexuellen Inhalten ausgesetzt sind, ist sehr gross. Ausserdem können Fotos oder Videos benutzt werden, um Deepfakes zu erstellen. Also gefälschte Bilder und Videos, die zum Beispiel auch gefälschtes, pädokriminelles Material zeigen können. Weiter sind viele Plattformen so aufgebaut, dass sie süchtig machen können.
- Sicherheit: Man kann sich selber in der nicht-virtuellen Welt gefährden, weil man online zu viel preisgegeben hat. Zum Beispiel kann die Identität gestohlen werden.
Hat dein Kind Social Media?
Anja Zingg (anz), arbeitet seit 2020 bei 20 Minuten. Sie ist seit Juni 2023 Leiterin des Ressorts Gesellschaft & Community.
Аналитика ИИ и парсинга
Технические детали обнаружения, сопоставления и связывания статьи
Поисковый запрос
«дочь отец борются домогательства TikTok гурминг»
Запрос, сгенерированный ИИ для поиска статьи в веб-источниках
Связанные результаты поиска
Результаты поиска отсутствуют в БД
Парсер не сохранил результаты веб-поиска для этой статьи.