Немецкий Медицина
06.07.2026 Читать источник
Стартап QTAS разрабатывает квантовые сенсоры для ускорения диагностики рака в 25 раз
Немецкая компания QTAS создала технологию на основе квантовой сенсорности, позволяющую проверять эффективность противораковой терапии за несколько дней вместо месяцев. Первая клиническая Studie начнется в конце текущего года, а полное одобрение метода ожидается через полтора года.
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Krebstherapien könnten 25 Mal schneller werden – dank QTAS
Uns auf Google folgenDas Garchinger MedTech-Unternehmen QTAS entwickelt Quantensensorik-Technologien für die Krebsforschung. Statt drei bis sechs Monaten sollen Therapieerfolge künftig innerhalb weniger Tage überprüfbar sein.
Garching – Es ist das wohl größte Start-up im Garchinger Technologie- und Gründerzentrum: QTAS entwickelt seit 2025 Quantensensorik-Technologien der nächsten Generation für Liquid Biopsies und ermöglicht damit die ultrasensitive Detektion und Charakterisierung von Biomarkern sowie seltenen Zellen in Blut und Liquor. Kurz gesagt: Das junge MedTech-Unternehmen könnte einen wichtigen Fortschritt in der Krebsforschung leisten.
„Die Technologie hat die Chance, Leben zu retten“, sagt Robin Allert, einer der drei Gründer von QTAS. „Unsere Methodik ist fundamental neu.“ Allert hat zusammen mit seinen Mitgründern Karl Briegel und Nick von Grafenstein schon zusammen die Masterarbeit und den Doktor gemacht. „Die beiden sind mit der Idee dann auf mich zugekommen, Quantensensorik in der Medizin einzusetzen. Das hat mich sofort gecatcht.“ Aus einem bestimmten Grund: Allerts eigene Mutter ist an Krebs gestorben.
Patientenstudie startet noch dieses Jahr
Die Gründer wollen Ärzten helfen zu beurteilen, ob eine angewandte Krebstherapie bei einem Patienten tatsächlich anschlägt – und das weniger aufwendig, deutlich schneller und günstiger. Aktuell werden Therapieerfolge oft erst nach drei bis sechs Monaten überprüft, was zu verzögerten Anpassungen von Therapien und damit zu suboptimalen Behandlungsergebnissen führen kann. QTAS will diese Überwachungsintervalle bis auf einige Tage verkürzen und so eine sehr präzise Überwachung der Krebstherapie zu ermöglichen. Statt eines MRTs ist nur eine Blutprobe nötig. „Krebstherapien könnten 25 Mal schneller und auch noch günstiger werden“, so Allert.
Ein Jahr haben die drei Interviews geführt mit Ärzten und Betroffenen und im Anschluss geprüft, ob ihr Vorhaben, mit Quantensensorik Krebszellen zu sehen, funktioniert. „Das hat gleich beim ersten Mal geklappt“, so Allert. Etwas sehr Seltenes auf diesem Gebiet. Ab da war den Dreien klar: Das klappt und der Bedarf ist da. Jetzt muss die neue Methodik zu den Patienten gebracht werden. „Damit wir so vielen Menschen wie möglich helfen können.“ Finanziell wurde das Unternehmen mit Fördermitteln unterstützt. Etwa gewann es den Medical Valley Award, ausgezeichnet mit 500.000 Euro.
Ende des Jahres startet die erste Studie an mehreren Kliniken, unter anderem der LMU. „Das ist ein großer Schritt“, so Allert. Bis zur Zulassung dauert es aber noch mindestens eineinhalb Jahre. „Die Hürden sind hoch, man muss sehr viel nachweisen.“
Das junge MedTech-Unternehmen hat mit 200 Quadratmetern das mit Abstand größte Büro im Gate. „Wir sind im letzten halben Jahr sehr stark gewachsen“, so Allert. Nicht nur räumlich, auch die Mitarbeiterzahl ist gestiegen. „Mittlerweile haben wir 14 Vollzeitstellen.“
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