Немецкий Политика
13.08.2026 Читать источник
Волfgang Porsche отказался от строительства личного туннеля к своей вилле в Зальцбурге
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Миллионер Wolfgang Porsche продал виллу Paschinger Schlössl, где планировался частный туннель, и больше не будет его использовать. Несмотря на получение разрешения на проект, владелец признал, что не станет пользоваться подземной дорогой к своему имению.
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In langem Streit erklagt sich Wolfgang Porsche einen Privattunnel, den er nie nutzen wird
Wolfgang Porsche wird den umstrittenen Privattunnel zu seiner Salzburger Villa wohl nicht mehr selbst nutzen. Das Paschinger Schlössl steht bei Le Figaro Properties für 12,7 Millionen Euro zum Verkauf. Der rund 500 Meter lange Tunnel ist zwar genehmigt, aber noch nicht gebaut. Im Inserat wird das Projekt trotzdem ausdrücklich als Besonderheit der Immobilie genannt.
2020 kaufte Porsche die Stefan-Zweig-Villa
Wolfgang Porsche erwarb das Paschinger Schlössl am Salzburger Kapuzinerberg im Oktober 2020für insgesamt 8,4 Millionen Euro. Das Gebäude ist auch deshalb bekannt, weil der Schriftsteller Stefan Zweig dort ab 1919 lebte.
Die Lage ist allerdings kompliziert. Die Zufahrt auf den Kapuzinerberg ist eng, kurvig und im Winter schwierig. Genau daraus entstand der Plan für eine private unterirdische Zufahrt. Sie sollte von der Parkgarage Linzer Gasse bis zum Anwesen führen.
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Aus der Zufahrt wurde ein Stadtstreit
Geplant war ein rund 500 Meter langer Tunnel durch den Kapuzinerberg. Nach Angaben der Stadt Salzburg sollte zusätzlich eine unterirdische Parkgarage mit acht Stellplätzen entstehen. Dazu kamen Technikräume und ein Brandrauchentlüftungsstollen.
Der Fall wurde schnell politisch. Der Tunnel sollte städtische Flächen nutzen und nur einem privaten Anwesen dienen. Kritiker sahen darin eine Sonderbehandlung für einen sehr vermögenden Eigentümer. Unterstützer verwiesen darauf, dass Porsche die Baukosten selbst tragen und die Erreichbarkeit des historischen Gebäudes verbessern würde.
Die Stadt legte die Flächen neu offen
Im Frühjahr 2025 stellte die Stadt Salzburg die Flächenfrage noch einmal genauer dar. Nach der Detailplanung waren für das Projekt insgesamt 3.044 Quadratmeter Grundstücksflächen im privaten Gut der Stadt erforderlich. Dazu zählten laut Stadt Salzburg 2.579 Quadratmeter für den Tunnel, 365 Quadratmeter für die Kaverne und 100 Quadratmeter für Felsanker.
Auch die Entschädigung wurde angepasst. Ursprünglich waren 40.000 Euro vereinbart, später wurde die Summe auf 48.000 Euro erhöht. Gleichzeitig blieb die politische Entscheidung offen, weil noch eine raumordnungsrechtliche Einzelbewilligung nötig war.
Im September bekam das Projekt grünes Licht
Im Sommer 2025 wurde die Entscheidung nach heftigen Debatten zunächst vertagt. Die Gegner kritisierten vor allem die Nutzung öffentlichen Grunds für eine private Zufahrt.
Am 4. September 2025 stimmte der Salzburger Planungsausschuss schließlich mehrheitlich für die Ausnahme vom Flächenwidmungsplan. Laut Stadt Salzburg votierten SPÖ, ÖVP und FPÖ dafür, Teile der KPÖ Plus und die Bürgerliste dagegen. Damit hatte der Tunnel eine entscheidende Hürde genommen. Nun folgt mit dem angestrebten Verkauf jedoch die nächste Wendung.
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