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25.08.2026 Читать источник
На территории бывшего завода Triumph в Аалене начались работы по созданию высокотехнологичного производства Hensoldt
Компания Hensoldt приступила к модернизации существующих помещений на бывшем промышленном комплексе Triumph для расширения своего подразделения оптоэлектроники. В рамках проекта, который включает создание сотен новых рабочих мест, завершение подготовительных работ запланировано на конец первого квартала 2027 года.
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Hensoldt in Aalen: Das passiert jetzt auf dem ehemaligen Triumph-Areal
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Aus dem ehemaligen Triumph-Areal soll ein Hightech-Standort werden. Die ersten Arbeiten haben begonnen. Was dort jetzt Schritt für Schritt entsteht.
Aalen. Auf dem ehemaligen Triumph-Areal haben die vorbereitenden Arbeiten für den weiteren Betriebsstandort für Hensoldt Optronics begonnen. Wo früher Wäsche gelagert wurde, soll künftig Hightech für die Verteidigungsindustrie produziert werden. Hensoldt will bekanntlich auf dem ehemaligen Triumph-Areal seinen Geschäftsbereich Optronics erweitern und mehrere Hundert Arbeitsplätze schaffen.
Zuerst wird der Bestand fit gemacht
Noch ist von dem künftigen Hensoldt-Werk allerdings noch wenig zu sehen. Wie Lutz Ackermann, Pressesprecher des Projektentwicklers Ten Brinke auf Nachfrage unserer Redaktion sagt, laufe derzeit die Ertüchtigung des bestehenden Kopfbaus, auch als Sondermarkenlager bekannt. Sie solle bis Ende des ersten Quartals 2027 abgeschlossen sein. Für die anschließenden Neubauplanungen befinde man sich derzeit in Abstimmung mit der Stadt Aalen. "Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Daher stehen aktuell keine konkreten Details zu Umfang, Größe oder Zeitplan der Neubauten fest", so Ackermann.
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12.000 Quadratmeter für Hensoldt
Der Plan ist, dass das frühere Sondermarkenlager umfassend ertüchtig und für die künftige Nutzung neu ausgerichtet werden soll. Auf rund 12.000 Quadratmetern Nutzfläche sollen Bereiche für Produktion, Instandhaltung, Reparatur, Technik und Büros entstehen.
Weiter ist seitens des Projektentwicklers Ten Brinke bereits durchgesickert, dass parallel zur Sanierung des bestehenden Gebäudes die Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt laufen. Die alten Hallen auf dem Areal werden bis auf Bodenplatte und Fundamentierung zurückgebaut. An ihre Stelle soll eine rund 6000 Quadratmeter große Logistikfläche treten – ergänzt um eine Reserve, damit Hensoldt bei weiterem Wachstum zusätzliche Möglichkeiten hat.
Büros, Kantine und Parkhaus im Visier
An Industriestraße und Burgstallstraße ist ein Neubau vorgesehen. Dort soll dem Vernehmen nach ein Verwaltungsgebäude mit Büros, Konferenzräumen und einer Kantine entstehen. Ein Parkhaus für die Beschäftigten zählt ebenfalls zu den Planungen. Wie diese Gebäude aussehen werden und wann dort die Bagger anrücken werden, ist allerdings noch offen.
Für die Stadt Aalen ist das Vorhaben ein gewichtiger Baustein in der Entwicklung des ehemaligen Triumph-Standorts. Der Geschäftsbereich Optronics von Hensoldt mit Hauptsitz im benachbarten Oberkochen entwickelt und produziert optische und optoelektronische Systeme – und anderem hochpräzise Ziel- und Aufklärungssysteme für militärische Plattformen. Der Grund für die Expansion ist das kräftige Wachstum des Unternehmens und die anhaltend hohe Nachfrage nach Sensorlösungen und optoelektronischen Systemen.
Langer Anlauf fürs Triumph-Areal
Ein Blick in die Chronik: Die Pläne für das rund sieben Hektar große Triumph-Areal in Aalen reichen zurück bis ins Jahr 2021. Triumph, i Live und die Wohnungsbau Aalen wollten als Joint Venture das ehemalige Industriegelände gemeinsam neu entwickeln. Vorgesehen war zunächst ein Mix aus Gewerbe, Büros und Wohnen. Doch die Bau- und Immobilienkrise bremste das Vorhaben aus. 2024 geriet die Entwicklung ins Stocken, ein Investor für den ersten Bauabschnitt fehlte.
Der Knoten platzt
Der Durchbruch kam im Februar 2025: Das niederländische Unternehmen Ten Brinke stieg als Investor ein und kündigte Investitionen von rund 50 Millionen Euro an. Der international tätige Projektentwickler beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1300 Menschen und erzielt einen Jahresumsatz von etwa einer Milliarde Euro.
Hensoldt bringt die Wende
Ein Jahr später nahm das Projekt eine überraschende Wendung: Am 28. Februar 2026 machte die Schwäbische Post die geplante Hensoldt-Ansiedlung auf dem Triumph-Areal als erstes öffentlich. Im Raum stehen mehrere Hundert Arbeitsplätze, zunächst die Nutzung einer bestehenden Halle und später mögliche Neubauten. Nur wenige Tage später, am 6. März, machte Hensoldt die Pläne offiziell. Damit war klar: Das Triumph-Areal ist der bevorzugte Standort für den Ausbau der Optronics-Sparte. Aus dem geplanten neuen Quartier wird damit ein bedeutender Hightech- und Produktionsstandort.
Optronics als Wachstumstreiber
In Oberkochen entwickelt und produziert der Hensoldt-Konzern optische und optoelektronische Systeme für militärische Anwendungen – unter anderem für den Leopard 2 und das künftige Spähfahrzeug Luchs 2.
Das Geschäft wächst kräftig: 2025 erzielte Hensoldt konzernweit 2,46 Milliarden Euro Umsatz, der Auftragseingang lag bei 4,71 Milliarden Euro. Allein die Optronics-Sparte kam auf 1,59 Milliarden Euro Auftragseingang. Im Juli 2026 eröffnete Hensoldt in Oberkochen zudem einen neuen, rund 300 Millionen Euro teuren Campus mit Platz für knapp 900 Beschäftigte.
Die geplante Ansiedlung auf dem ehemaligen Triumph-Areal in Aalen ist Teil dieses Wachstumskurses. Hensoldt schafft dort zusätzliche Kapazitäten für Produktion, Montage, Integration und Instandhaltung.
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Hensoldt — немецкая компания в сфере ВПК. Специализируется на производстве радаров и другой электроники военного назначения. По итогам 2024 года Hensoldt заняла 52-е место в мире среди крупнейших производителей оружия [3]. Штаб-квартира расположена в Тауфкирхене (Бавария).