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06.07.2026 Читать источник
В Гельзенкирхене мужчина провалился в подвал при попытке переодеться, что привело к эвакуации дома

36-летний житель Гельзенкирхена упал на три метра в подвал, когда пол в ванной комнате внезапно провалился под его весом. Из-за обнаруженной угрозы обрушения здание было полностью эвакуировано, а пострадавший с травмами был госпитализирован.
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Gelsenkirchen (D)Stephan will sich umziehen – dann bricht der Boden unter ihm weg
Der 36-jährige Stephan M. wollte sich im Bad umziehen, als der Boden unter ihm nachgab. Nach dem spektakulären Sturz wurde das Wohnhaus evakuiert.
Darum gehts
- Stephan M. (36) aus Gelsenkirchen ist im Bad rund drei Meter tief ins Erdgeschoss gestürzt, als der Boden unter ihm nachgab.
- Der 180 Kilo schwere Mann wurde mit Prellungen, Schürfwunden und einer Fleischwunde ins Spital eingeliefert.
- Das Mehrfamilienhaus wurde wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert – die 20 Bewohner kamen bei Verwandten unter.
«Ich traue mich jetzt kaum mehr, auf eine Toilette zu gehen», sagt Stephan M. zur «Bild»-Zeitung. Der Deutsche war vor rund zehn Tagen in einem kuriosen Unfall verwickelt: Als er sich gerade im Badezimmer auszog, gab der Boden unter ihm plötzlich nach. Innerhalb eines Augenblicks stürzte der 36-Jährige rund drei Meter tief ins Erdgeschoss.
Der laute Knall schreckte die Nachbarn auf, die umgehend den Notruf wählten. Wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Mehrfamilienhaus ein.
Stephan M. wohnt jetzt bei seiner Mutter
«Ich wusste gar nicht, wie mir geschah. Als ich zwischen Holzbalken und Schutt nach oben blickte, sah ich die schiefe Kloschüssel. Ich hatte Angst, dass sie mir auf den Kopf fällt, rief ‹Hallo, hallo!› Da öffnete meine Cousine die Badezimmertür und stürzte auf mich», erzählt der selbstständige Antiquitätenhändler zur Bild weiter.
Stephan konnte sich eigenständig aus den Trümmern befreien, doch er war leicht verletzt. Mit einer Fleischwunde am Oberschenkel, Prellungen und Schürfwunden wurde der 180 Kilo schwere Deutsche ins Spital eingeliefert.
Sein Haus sei nun unbewohnbar, bestätigte ein Sprecher der Stadt Gelsenkirchen. Bausachverständiger des Technischen Hilfswerk stellten eine akute Einsturzgefahr fest – das gesamte Gebäude wurde evakuiert, die meisten der 20 Bewohner kamen bei Verwandten unter.
Stephan M. zog vorübergehend zu seiner Mutter, sein Vermieter wollte sich gegenüber dem deutschen Portal nicht zum Unglück äussern. Doch für Stephans Anwalt ist klar: «Der Vermieter muss gewährleisten, dass die Bausubstanz sicher ist. Andernfalls haftet er. Wir erwarten eine schnelle Schadensregulierung. Notfalls werden wir die berechtigten Ansprüche vor Gericht durchsetzen.»
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Karin Leuthold (kle), Jahrgang 1968, arbeitet seit 2005 für 20 Minuten und ist derzeit am Newsdesk tätig.
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