Немецкий Наука и Образование
01.09.2026 Читать источник
Доктор Мона Хаас удостоена премии GDCh за достижения в области биокатализа
Общество немецких химиков наградило доктора Мону Хаас из Университета Дарема премией за выдающиеся работы в сфере биокатализа. Церемония вручения награды состоится 1 октября 2026 года в рамках ежегодной конференции GDCh SusChem 2026 в Дортмунде.
Перевод ИИ
Текст статьи доступен на языке оригинала.
Нажмите кнопку «Перевести статью» выше, чтобы сгенерировать перевод с помощью ИИ.
Оригинальный контент
GDCh-Preis für Biokatalyse für Mona Haase
(Frankfurt am Main) - Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnet Dr. Mona Haase, Universität Durham (Vereinigtes Königreich), mit dem GDCh-Preis für Biokatalyse aus. Die Verleihung erfolgt am 1. Oktober 2026 im Rahmen der „GDCh SusChem 2026“, der Jahrestagung der GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie, in Dortmund.
Mona Haase fertigte ihre mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation am Institut für Bioorganische Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an. Darin untersuchte sie, wie sich der Wirkstoff Lansai B mithilfe von Enzymen gezielt und ressourcenschonend synthetisieren lässt.
Die Biokatalyse lenkt chemische Reaktionen mithilfe von Enzymen – Proteinen, die als biologische Katalysatoren wirken. Ihr Vorteil liegt in der Selektivität: Enzyme setzen oft nur eine funktionelle Gruppe eines Moleküls um. Zudem arbeiten sie unter milden Bedingungen, ihre Anwendung gilt als umweltschonend. Sie findet sich etwa bei der Herstellung von Wirkstoffen. Verbessern lassen sich die Enzyme durch das rationale Proteindesign.
Genau hier setzt Haases Arbeit an. Sie entwickelte eine neue chemoenzymatische Route zur Synthese von Lansai B, einem Vertreter der Pyrroloindol-Alkaloide. Diese Naturstoffe dienen als Vorbild für neue Wirkstoffe.
Als Werkzeug nutzte Haase Enzyme, sogenannte C-Methyltransferasen. Diese setzen einen chemischen Baustein hochselektiv an die richtige Stelle des Moleküls. So gelang ihr ein effizientes und skalierbares Verfahren. Zugleich klärte sie die natürliche Bildung des Wirkstoffs auf.
Die Enzyme selbst verbesserte Haase durch rationales Proteindesign. Ihre Arbeit verband dabei Molekularbiologie, organische Synthese und Strukturbiologie. Die Auswahlkommission überzeugte nicht nur die inhaltliche Exzellenz der Dissertation, sondern auch deren interdisziplinäre Breite.
Die Arbeit resultierte in fünf Publikationen mit Haase als Erstautorin, darunter eine im Fachjournal ACS Catalysis. Ihre Ergebnisse stellte sie zudem auf rund 20 Tagungen vor und wurde mit vier Posterpreisen ausgezeichnet.
Zur Person: Mona Haase
Mona Haase studierte Biochemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie 2018 den Bachelor und 2021 den Master abschloss. 2019 absolvierte sie ein Forschungspraktikum an der Aalto-Universität in Espoo (Finnland). Von 2021 bis 2025 promovierte sie am Institut für Bioorganische Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem Prädikat „summa cum laude“. Seit 2026 ist sie als Postdoktorandin im Bereich Biokatalyse an der Universität Durham in Durham (Vereinigtes Königreich) tätig.
Zum GDCh-Preis für Biokatalyse
Für herausragende Dissertationen auf dem Gebiet der Biokatalyse wurde von GDCh-Mitglied Professor Dr. em. Manfred Schneider der GDCh-Preis für Biokatalyse eingerichtet. Er wird von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) an junge Doktoren und Doktorinnen vergeben, deren Promotion nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.
Zur GDCh SusChem 2026
Die „GDCh SusChem 2026“ ist die Jahrestagung der GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie und findet 2026 in Dortmund statt. Sie bringt Forschende aus Wissenschaft und Industrie zusammen, die an nachhaltigen chemischen Verfahren arbeiten.
Quelle und Kontaktadresse:
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), Maren Mielck, Assistent(in) Öffentlichkeitsarbeit, Varrentrappstr. 40-42, 60486 Frankfurt am Main, Telefon: 069 7917-0
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- 54. Deutsche Lebensmittelchemietage 2026 in Kaiserslautern
- GDCh ehrt Ullrich Scherf mit Hermann-Staudinger-Preis - Pionier konjugierter Polymere wird bei Tagung der Makromolekularen Chemie in Konstanz ausgezeichnet
- Claudia Höbartner erhält Albrecht-Kossel-Preis / Bedeutende Entdeckungen auf dem Gebiet katalytischer Nukleinsäuren
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Аналитика ИИ и парсинга
Технические детали обнаружения, сопоставления и связывания статьи
Поисковый запрос
«Мона Хаас премия GDCh биокатализ»
Запрос, сгенерированный ИИ для поиска статьи в веб-источниках
Связанные результаты поиска
В Цюрихе объявили лауреатов Шнобелевской премии. Награды получили авторы исследований о поцелуях, «молоке» тараканов, запахе подростков, писсуарах без брызг и оценке состояния ...