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07.09.2026 Читать источник
77-летняя коллекционер из Твистрингена проводит прощальный флешмоб с природными украшениями
В субботу, 12 сентября, жительница Твистрингена Бригитте Гьертсен откроет свои двери для посетителей, чтобы продать собранные за годы природные материалы и изделия ручной работы. Это событие станет финалом её многолетней традиции проведения осенних выставок, после чего она больше не будет организовывать подобные мероприятия.
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Noch einmal Kerzenschein: Brigitte Gjertsen plant eine letzte Ausstellung in Twistringen
Von: Charlotte Wolframm Uns auf Google folgen
Brigitte Gjertsen öffnet am 12. September ein letztes Mal ihren Schuppen an der Georgstraße in Twistringen. Zwischen herbstlichen Kränzen, Naturmaterialien und ihren gesammelten Schätzen dürfen Besucher stöbern, entdecken und das eine oder andere Stück mit nach Hause nehmen.
Twistringen – Brigitte Gjertsen hält Wort: Eine Adventsausstellung wird es in ihrem gemütlichen Schuppen an der Georgstraße in Twistringen in diesem Jahr nicht geben. Ihre unzähligen Materialien sowie ihre gesammelten und gefundenen Schätze möchte sie in neue Hände geben. Dafür öffnet sie am Samstag, 12. September, von 11 bis 18 Uhr ihre Tore. Und verbindet das doch noch einmal mit einer Ausstellung: Herbstliche Kränze und Dekorationen präsentiert sie an diesem Tag.
77 Jahre ist Brigitte Gjertsen mittlerweile alt. Ihre adventliche Ausstellung lockte in den vergangenen Jahren immer viele Besucher auf ihr Grundstück direkt am Kreisverkehr beim Bahnhof. Sie sammelte Naturmaterialien und gestaltete Kränze. Einige Male hatte sie schon davon gesprochen, aufzuhören. Der Aufwand wurde ihr zu viel. Nun macht Brigitte Gjertsen wirklich Ernst – und lädt ein letztes Mal zur Ausstellung ein. Der Herbst, sagt sie, ist ihre Lieblingsjahreszeit. „Wenn das Laub raschelt und der Regen prasselt“, schwärmt die 77‑Jährige. Und so passt es, dass sie zum Start genau dieser Jahreszeit die Serie ihrer Ausstellungen beendet. Nicht nur mit einem „Loppemarked“ – das norwegische Wort für Flohmarkt gefällt ihr, die viele Jahre in dem Land lebte, besser – sondern auch mit einer Ausstellung.
„Ich hatte von allem noch so viel – und so viele Ideen“, sagt sie. Viele Kränze hat sie schon fertiggestellt. Mit Stoff umwickelte, aus getrockneten Blättern gestaltete, hier und da mit ein wenig Glitzer, der Fokus aber immer auf den Ursprungsmaterialien. Dazu finden sich in dem Schuppen unzählige Hingucker: Äste und Wurzeln, die das Auge fesseln, mit ihren besonderen Formen beispielsweise. Oder die Handschmeichler: kleine Holzstücke, die Brigitte Gjertsen so lange schleift und poliert, bis sie glatt sind und sich trotz ihrer natürlichen Härte beinahe weich anfühlen. Und auch hierfür wählt die Twistringerin Holzstücke aus, die ein Blickfang sind. Durch Maserung oder Astlöcher, die beinahe wie gezeichnet aussehen. „Hier, das sieht doch aus wie der Kopf eines Golden Retrievers“, sagt Brigitte Gjertsen und zeigt einen der Handschmeichler.
Die Twistringerin räumt ihre Schubladen und Schränke für den 12. September aus. Zutage tritt Kristallgras, genau so wie Rehfiguren und andere weihnachtliche Dekorationen. Alte Blechdosen stehen schon parat, dazu originale Norwegerpullover. Und natürlich die vielen Materialien, die sie über die Jahre gesammelt hat – Zweige und Tannenzapfen liegen in Körben bereit, daneben getrocknete Blumen und Blüten. Das, wovon sie sich trennen kann, bietet sie an diesem Tag an. Auszuräumen, das sei gewöhnungsbedürftig. „Ich bin froh, dass ich die Zeit hatte, mich mit dem Gedanken daran und den Dingen beschäftigt habe. Jetzt habe ich entschieden: Vieles muss weg.“
Das aber in ganz gemütlicher Atmosphäre: bei Kaffee, Kuchen und Kerzenschein. Dazu auch ein Gläschen Sekt zum Anstoßen auf das, was war. „Das wird schön“, meint Brigitte Gjertsen und erklärt, wo das ganz in Weiß gehaltene Kuchenbuffet stehen wird und welche Figuren einen besonderen Platz bekommen. Gjertsen arbeitet am Abschied von ihren Ausstellungen. Aber dass sie in Zukunft Auftragsarbeiten annehmen wird, möchte sie nicht ausschließen. „Das Drumherum ist viel Arbeit. Aber wenn der Kranzkörper auf dem Tisch liegt, Materialien und Werkzeuge bereitliegen – dann ist es gut.“
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В Вене сейчас проходит выставка Van Cleef & Arpels, которую очень хвалят и которую особенно интересно увидеть именно сейчас. Я сам много пишу об этом доме в книге «Русский бал. Костюмы и драгоценности», поэтому за его историей слежу особенно внимательно.