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06.07.2026 Читать источник
Эксперты предупреждают: маркировка «био» на кошачьем наполнителе может вводить потребителей в заблуждение
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Специалисты отмечают, что термин «био» для кошачьего наполнителя не является защищенным и часто используется производителями для маркетинговых целей. Потребителям советуют игнорировать такие ярлыки и внимательно изучать состав продукта, так как как минеральные, так и некоторые растительные варианты могут оказывать негативное влияние на окружающую среду.
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„Bio”-Katzenstreu: Laut Experten sollten Sie gerade das besser nicht kaufen
Die meisten Katzenstreus bestehen aus mineralischen Rohstoffen wie Naturton, Bentonit oder anderen Tonmineralien, während pflanzliche Alternativen eher Holz, Zellulose aus Industrieabfällen oder Pflanzenfasern verwenden. Der Vorteil von mineralischem Streu gegenüber pflanzlichem besteht darin, dass es den Urin klumpt und leichter entsorgt werden kann.
Jedoch hat Bentonit ein hohes Treibhauspotenzial und eine schlechte Klimabilanz. Zudem bleiben nach der Verbrennung des Produkts in Müllverbrennungsanlagen Rückstände in der Schlacke zurück, die deponiert werden müssen. Eine Recyclingmöglichkeit für mineralisches Streu besteht daher nicht.
Bio-Katzenstreu: Experten warnen vor Verbraucher-Täuschung
Einige Hersteller kennzeichnen ihr Katzenstreu mit einem eigenen „Bio-Label“ oder verwenden das Wort „Bio“ als Vorsilbe im Namen. Allerdings ist das Prädikat „Bio“ bei Katzenstreu nicht geschützt, wie Karen Richterich, Pressereferentin bei „ÖKO-TEST“, erklärt.
Es ist zwar korrekt, dass Ton ein Naturprodukt ist, jedoch erfordert der Abbau davon viel Energie. Zudem wird Ton oft in Kanada abgebaut, was zusätzlich zur Umweltbelastung durch den Rohstoffexport führt und sich negativ auf die Umweltbilanz von Katzenstreu auswirkt.
Die Verbraucherschützer empfehlen laut t-online daher, sich nicht von einem Bio-Label oder einer Bio-Vorsilbe täuschen zu lassen und stattdessen genau auf die Zusammensetzung des Streus zu achten.
Ist pflanzliches Streu die Alternative?
Eine Herausforderung bei pflanzlichem Katzenstreu ist, dass es im Vergleich zu mineralischen Varianten häufig weniger saugfähig ist und Gerüche nicht immer zuverlässig bindet. Dadurch kann es schneller notwendig sein, die Katzentoilette komplett zu reinigen oder das Streu häufiger zu wechseln, um unangenehme Gerüche zu vermeiden. Das kann im Alltag nicht nur mehr Aufwand bedeuten, sondern auch die Kosten pro Monat erhöhen.
Auch in puncto Umweltbilanz gibt es einige Einschränkungen: Wenn beispielsweise Zellulose oder Holz speziell für die Herstellung von Katzenstreu gewonnen wird und dafür Bäume gefällt oder lange Transportwege in Kauf genommen werden müssen, relativiert sich der vermeintlich ökologische Vorteil. In solchen Fällen kann auch sogenanntes „Öko“-Streu durch Produktion, Verarbeitung und Lieferketten eine nicht unerhebliche Belastung für die Umwelt darstellen.
Wenn Sie daher vor dem Kauf auf Nummer sicher gehen möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf die Verpackung und die Angaben des Herstellers. Achten Sie dabei insbesondere auf Herkunft der Rohstoffe, mögliche Zertifizierungen und die tatsächliche Zusammensetzung des Produkts, um besser einschätzen zu können, wie nachhaltig das Katzenstreu wirklich ist.
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